Wiesmann MdL bei Brüllaffen und Brillenbären

Besuch im Frankfurter Zoo

Im Gespräch mit Bürgern
Im Gespräch mit Bürgern
 Nein, es gab keine neue Plenarrunde im Hessischen Landtag. Die örtliche Landtagsabgeordnete hat die größte Kultur- und Bildungseinrichtung ihres Wahlkreises besucht: den Frankfurter Zoo. Zusammen mit über 30 interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus dem Wahlkreis konnte sich die CDU-Politikerin von den beeindruckenden Erweiterungen im Frankfurter Zoo sowie der fachlichen Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überzeugen.


Am gestrigen Mittwoch, dem 31. Juli, beging die direkt gewählte Abgeordnete im Frankfurter Ostend, Bettina M. Wiesmann MdL, mit über 30 interessierten Wählern und Wählerinnen den Frankfurter Zoo und machte sich insbesondere vom neu eröffneten Eingang sowie der neuen Ukumari-Anlage ein Bild, in der bereits zwei Brillenbären leben, die in diesen Tagen Gesellschaft von einer Gruppe von Brüllaffen erhalten sollen. „Der Frankfurter Zoo leistet sehr viel für die Erhaltung von Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind, und beweist als Besuchermagnet unter Hessens Kultureinrichtungen jedes Jahr aufs Neue seine Popularität.“ Die Familienpolitikerin hob die besondere Bedeutung des Zoos für Familien hervor, für die, so Wiesmann, die selbst mit zweien ihrer vier Töchter den Rundgang absolvierte, der Zoobesuch über alle Generationen ein echtes Bildungserlebnis sei. „Viele Kinder, aber auch ältere Menschen freuen sich, Eindrücke von verschiedenen Tieren und ihrer jeweiligen Lebensform im Zoo zu gewinnen. Überdies lernen sie viel über die Natur.“ Dies sei gerade in ihrem besonders städtisch geprägten Wahlkreis sehr wichtig, unterstrich Wiesmann.

„Zur neuen Anlage und dem neu gestalteten Entree kann man Zoo-Direktor Prof.  Niekisch und seinem Team nur gratulieren. Besonderer Dank gebührt weiter Herrn Stadtrat Prof. Semmelroth als Vertreter des Magistrats für die finanzielle Unterstützung der Stadt sowie den Römer-Fraktionen von CDU und Grünen. Der Frankfurter Zoo gehört zu den bedeutendsten Kultur- und Bildungseinrichtungen Hessens. Das hohe Engagement Frankfurts zeigt, dass man hier weiß, wie sehr man als Kultur- und Wirtschaftsstandort mit einem solchen Pfund wuchern kann“, so die Abgeordnete.

„Der Zoo steht allerdings auch nach diesen Errungenschaften vor großen Herausforderungen“, fügte Wiesmann hinzu. Sie beträfen z.B. die Sanierung der Pinguin-Anlage. Dass diese rechtzeitig gelinge, gehöre zu den wichtigsten Prioritäten der Zoo-Verantwortlichen und auch der Stadt – natürlich unter Berücksichtigung der aktuellen Sparzwänge. Demgegenüber sei die Diskussion um den zweiten Zoo-Eingang weniger wichtig. „Ich finde es schade, dass der zweite Eingang wegfällt“, bemerkte die Familienpolitikerin. „Aber vielleicht gibt es noch Ideen, wie mit dem angebotenen Budget des Ortsbeirats und privater Unterstützung die Kosten für einen zweiten Eingang mit Kassenautomat doch noch geschultert werden könnten. Wir sollten alle Vorschläge sehr gründlich prüfen.“

Seniorenkaffee

Beim anschließenden Seniorenkaffee im Zoo hatten die Teilnehmer viele aktuelle Themen vorzubringen, die die Abgeordnete z.T. auch mit nach Wiesbaden nimmt. Neben den erhöhten Eintrittspreisen zählen vor allem die Sicherheit in der Stadt, sowie die Altersversorgung zu den wichtigsten Anliegen.  Bettina M. Wiesmann betonte, dass auch ältere Menschen sich einfach etwas dazuverdienen können müssten und sie deshalb die von den Grünen vorgeschlagene Kappung der 450-Euro-Jobs strikt ablehne. Gerade ältere Menschen könnten viel für die Betreuung von Kindern oder in der Nachbarschaftshilfe tun. Die Abgeordnete weiter: „Wir brauchen jeden Einzelnen mit seinen vielfältigen Erfahrungen und Fähigkeiten für unsere Stadt und unsere Gesellschaft insgesamt. Dafür gilt es, bestehende Regeln, z.B. zur Altersgrenze bei der Erwerbstätigkeit, in Ruhe und Gründlichkeit zu überdenken, um zusätzliche Spielräume zu eröffnen, nicht aber vorhandene Möglichkeiten zu beschneiden.“

 

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