CDU Nordend

Kößler: Weiterentwicklung des Mainkais zügig angehen!

CDU-Fraktion will das Konzept „Platz am Fahrtor“ umsetzen

Frankfurt am Main, 05. Januar 2022 - Der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Nils Kößler fordert, den Mainkai-Abschnitt zwischen Fahrtor und Leonhardskirche mit einem überzeugenden Plan zu einem attraktiven Aufenthaltsort umzugestalten:
„Die Menschen wollen sich im Freien aufhalten, sich einfach nur ausruhen oder auch an Aktionen teilnehmen. Dafür müssen wir öffentliche Flächen attraktiver machen, gerade in der Innenstadt. Das gilt namentlich für den Bereich am Fahrtor, zwischen Römerberg und Eiserner Steg. Er soll endlich eine Aufenthaltsqualität für die Menschen bieten, die der exklusiven Lage am Mainufer gerecht wird. Dazu müssen die Flächen neu geordnet werden, ohne durch eine Verdrängung des Verkehrs in andere Straßen und Stadtteile alte Fehler zu wiederholen. Durch die Kombination der Verkehrsberuhigung der vorhandenen Straße mit der Neuschaffung eines großzügigen, zum Main hin gelegenen Platzes bietet das Konzept „Platz am Fahrtor“ dafür die Grundlage“, so Kößler.

Der Plan der CDU sieht vor, durch ein bogenförmiges Verschwenken der Fahrbahn in Richtung Norden einen großzügigen zusammenhängenden Platz am Main mit zusätzlichen Grünflächen, Bäumen, Bänken und Aktionsflächen am Ufer zu schaffen. Gleichzeitig würde durch eine Reduzierung der Fahrbahnen, Tempo 30, beidseitige Fahrradwege und eine Anhebung der Straßenfläche auf das Platzniveau der Verkehr deutlich verringert und beruhigt. „Dieser Ansatz setzt die Wünsche aus der Bevölkerung optimal um, weil er ohne die Verkehrsverlagerung zu Lasten anderer Stadtteile trotzdem deutlich mehr Aufenthaltsqualität schafft“, sagt Kößler. In den Details, etwa hinsichtlich von noch mehr Begrünung, sei das Konzept nun weiter auszuarbeiten. „Die stadträumliche Neugestaltung der historischen Verbindung zwischen Römerberg und Mainufer muss zügig beschlossen werden, um endlich voranzukommen und nicht wieder jahrelang Zeit zu verlieren“, mahnt der CDU-Politiker. Ein entsprechender Antrag seiner Fraktion liege vor.

„Die bisherige Tatenlosigkeit der Koalition beim Mainkai gibt leider Anlass zu großer Sorge. Die im Koalitionsvertrag für das Jahr 2021 angekündigten Maßnahmen sind mit fadenscheinigen Begründungen ausgeblieben. Das macht uns zwar nicht traurig, weil sie weder durchdacht, noch nachhaltig sind. Aber das ist ein Vorbote, der einen langen Stillstand bei der notwendigen Weiterentwicklung des Mainufers befürchten lässt“, so Kößler. Diese dürfe nicht der Lustlosigkeit des Planungs- und des Verkehrsdezernenten bei diesem Thema zum Opfer fallen.