CDU Nordend

Kochsiek: Wohnungen und Kinder sind offensichtlich nicht wichtig!

Für die CDU-Fraktion verrennen sich die Grünen bei den Günthersburghöfen

Frankfurt am Main, 25. Januar 2022 - „Bei dem Baugebiet Günthersburghöfe verrennen sich die Grünen immer mehr und sollten aufhören, sich jetzt auch noch gegen die Belange der Frankfurter Kinder zu wenden.
Erst verhindern sie, dass 1.500 Wohnungen für gut 5.000 Menschen auf dem Gelände der Günthersburghöfe nördlich vom Günthersburgpark entstehen. Jetzt dringen sie auch noch darauf, dass dort nicht das dringend benötigte Gymnasium Ost gebaut wird“, äußert der planungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Albrecht Kochsiek. Damit würden sie sich der Bürgerinitiative „Grüne Lunge am Günthersburgpark“ anschließen, die dies in der letzten Sitzung des Planungsausschusses gefordert hätte, so Kochsiek. „Es wird Zeit, dass sich die Grünen von dem Wunschkonzert dieser Bürgerinitiative klar distanzieren und nicht in deren Fahrwasser schwimmen. Diese Bürgerinitiative wendet sich nämlich auch noch dagegen, dass der beliebte Abenteuerspielplatz auf die angrenzenden Freizeitgärten ausgeweitet wird. Dabei wäre das eine gute Zwischennutzung, solange dort nichts gebaut wird.“

Die planungspolitische Sprecherin der Grünen, Julia Frank, hatte sich kürzlich dagegen ausgesprochen, dass das neue Gymnasium Ost auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei an der Dortelweiler Straße entsteht. „Es ist schon erstaunlich, dass sich die ehemalige Vorsitzende des Stadtelternbeirats gegen diesen Schulstandort ausspricht. Sie müsste doch wissen, wie schwer es ist, passende Flächen für Schulen zu finden. Im Grunde genommen ist das ein Skandal, da die Sprecherin der Grünen kein konkretes Alternativgelände benennt“ ergänzt Kochsiek.

Darüber hinaus verhalte sich die Bürgerinitiative „Grüne Lunge am Günthersburgpark“ verantwortungslos, wenn sie die These vertrete, dass der Lärm der Kinder die Biodiversität der Kleingärten störe und daher der Abenteuerspielplatz nicht auf das Gelände der angrenzenden Gärten, sondern nur auf das angrenzende Grundstück der Straßenmeisterei erweitert werden dürfe. „Damit nimmt sie den Kindern die Chance, in den Gärten die Natur zu erleben und zu spielen.“