CDU Nordend

Das Konzept zur Verkehrsschließung des Mainkais überzeugt nicht

Frankfurt am Main, 28. Januar 2022 - Der Fachausschuss Wirtschaft der Frankfurter CDU spricht sich gegen die vom Magistrat der Stadt Frankfurt geplante Schließung des Mainkais in vier Schritten aus.

"Das vom Magistrat entwickelte Konzept kann nicht überzeugen, da nicht nur Frankfurter PKWs und LKWs am Mainkai fahren, sondern auch PKWs und LKWs aus dem Westen und Osten der Stadt, d.h. auch aus dem Kreisen Main-Taunus, Hochtaunus, Groß-Gerau und Main-Kinzig und darüber hinaus", so der Vorsitzende Christoph Fay. 

Gerade die wichtigen Wirtschaftsverkehre und Lieferverkehre würden an dieser Stelle beeinträchtigt und teilweise unterbunden. Eine Schließung der Verkehre von 19.00 bis 6.00 Uhr stelle Lieferverkehre, die meistens ab 3.00 Uhr beginnen, vor große Herausforderungen. "Diese Wirtschaftsverkehre suchen sich dann ihre Wege in den innerstädtischen Quartieren", so Fay weiter. 

"Mit diesem Beschluss wird wieder versucht, Verkehre zu verdrängen, ohne eine Lösung für die Wirtschaft und den lokalen und regionalen Mittelstand anzubieten. Es wäre gut, wenn die momentane Mehrheit im Römer mehr Rücksicht auf die steuerzahlenden Betriebe nehmen würde, die auf reibungslose Liefer- und Wirtschaftsverkehre angewiesen sind. Sonst wird sich die beginnende Stadtflucht der Wirtschaftsbetriebe fortsetzen!" 

Der Vorsitzende des FA Wirtschaft, Christoph Fay, fordert den Magistrat auf, akzeptable Lösungen auch für die Wirtschaftsverkehre zu beschließen und nicht wieder unabgestimmte Schließungen wie in der Vergangenheit vorzunehmen.